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This is Hardcore





"Know the rules well, so you can break them effectively" The Dalai Lama

Als ich mich entschloss, von der nicht-kommerziellen Femdom- und BDSM-Szene auf die kommerzielle Seite zu wechseln, tat ich das auch, um der elendigen Trittbrettfahrerei, dem Weicheiertum und dem Wunschzettelsklaventum sogenannter Subs in der freien Szene zu entkommen, mein Talent fruchtbar zu machen, aber vor allen Dingen, um meine Vorstellungen von Female Supremacy besser umsetzen zu können.


Female dominance und wichtiger noch Female Supremacy sind zwei Grundaspekte meines Wesens als dominante Frau und wie ich meine, zwei Seiten einer Medaille. Ich kann nicht Herrschaft und Macht in einer Welt beanspruchen, konsequent ausleben und anwenden (d.h. dominant sein) wenn ich nicht zugleich inhärent davon überzeugt bin, dass Feminität eben kein Merkmal von Inferiorität oder wie auch immer gelagerter Schwäche ist; um Macht bewusst ausüben zu können, muss man zumindest an die eigene Überlegenheit glauben.


Macht und Ohnmacht, Herrschaft und Schwäche, Kontrolle und Ausgeliefertsein sind die Grundpfeiler aus deren gegenseitigem Spannungsverhältnis die besondere Dynamik eines femdom-settings fließt. Dies schließt selbstverständlich mit ein, dass ich als dominanter Part das Setting, die Handlungen und den Ablauf einer Session frei bestimme. Frei, innerhalb der Grenzen vor-festgelegter Tabus und selbstverständlich innerhalb der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.


Wer zu mir kommt, wählt Female Supremacy. Wer zu mir kommt, möchte sich für eine, zwei oder mehrere Stunden vollkommen aufgeben (total power exchange). Wer zu mir kommt, möchte die Essenz von weiblicher Machtausübung, totalem Kontrollverlust und maximaler Erniedrigung am eigenen Leib erfahren. Wer zu mir kommt, will nachhaltig und formend erzogen werden. Wer zu mir kommt, glaubt an weibliche Überlegenheit und möchte seiner Anbetung für Weiblichkeit in einem gewählten Rahmen Ausdruck verleihen. Wer zu mir kommt, liefert sich in meinem Reich meinen Regeln aus. Wer zu mir kommt, sucht die Göttin.


Wer zu mir kommt, sucht Hardcore.


Wie verträgt sich das nun mit der landläufigen Auffassung, dass dominante Frauen im kommerziellen Bereich in erster Linie "Dienstleisterinnen" seien, die Männern gerne und bereitwillig dabei helfen, ihre intimsten Phantasien auszuleben? Überhaupt nicht. Die Idee der Dienstleistung verkehrt das oben beschriebene Verhältnis aus Macht und Ohnmacht sofort um. Umgangssprachlich ausgedrückt, wer zahlt schafft an. Der zahlende "Klient" gibt seinen Wunschzettel ab, fühlt sich geborgen, bekommt ein bisschen Futter für die Phantasie und darf sich doch in der Sicherheit wiegen, dass er am Ende die volle Kontrolle behält. Die Dienstleisterin dient schließlich ihm und seiner Phantasie. Die Frau als prop für die Umsetzung männlicher Wünsche, nach männlichen Regeln und unter männlicher Aufsicht. Ich sage dies nicht, um diejenigen unter den dominanten Frauen zu verdammen, deren Philosphie ebenjene ist, dem Mann eine gepflegte Dienstleistung angedeihen zu lassen. Jeder das Ihre. Ich sage dies, um einen möglichst klaren Kontrast zu meiner Philosophie herzustellen:


Ich diene nicht. Ich gedenke zu herrschen.


Es ist mir durchaus bewusst, dass ich mit so manchen Regeln breche und auch künftig brechen werde. Ich nehme mir das Recht als Frau, mich selbst zu ermächtigen, mir mein Reich zu bauen und in ihm so zu herrschen wie ich es für richtig und angemessen halte. Ich bin die unumschränkte Gottkaiserin in alt-orientalischer Opulenz. Ich beanspruche die Macht für mich, weil ich das besitze wonach andere streben; ich bin natürlich dominant, ich bin natürlich sadistisch und mein "Klient" dient meiner Lust, meiner Phantasie. Er leistet mir Dienst und leistet dafür Tribut.


Erst so entsteht die wahre Dynamik einer female supremacy. In diesen wenigen Stunden, die er bei mir verbringt, betritt der Klient eine andere Welt. Ein Paralleluniversum wie aus den Werken Nanshakhs oder Sardax´.


Er betritt das Reich der Schwarzen Göttin.









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